Jahrestagung
Schwerin
11.-13.05.2018

Spaltung

ist auch keine Lösung!

Wie kann die Gestalttherapie auf die gesellschaftlichen Herausforderungen reagieren?

Schwerin

Zur Stadtgeschichte (und touristische Tipps)
Schwerin wurde im Jahr 1018 als Wendenburg erstmals erwähnt und erhielt 1160 von Heinrich dem Löwen deutsche Stadtrechte. Damit ist sie die älteste Stadt im heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt dehnte sich im Laufe der Zeit am West- und Südufer des Schweriner Innensees aus, insgesamt befinden sich zwölf Seen innerhalb des Stadtgebietes.

Das Schloss
Ausgangspunkt der Stadtentwicklung war die Stelle mit dem heutigen Wahrzeichen der Stadt, dem Schweriner Schloss; es befindet sich auf einer Insel zwischen Schweriner See und Burgsee mit der Schlosskirche aus dem Jahr 1560. Das Schloss war bis 1918 eine Hauptresidenz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge und ist seit 1990 Sitz des Landtags. Es war mit seinen umgebenden Gärten der Hauptveranstaltungsort der Bundesgartenschau 2009 und ist als historisch einmaliges Ensemble ein Kandidat für das UNESCO-Welterbe. Daneben zeichnet sich Schwerin durch seine für eine deutsche Stadt dieser Größe ungewöhnlich gut erhaltene Altstadt, die angrenzende Schelfstadt, das Kurviertel Zippendorf und weitere historische Viertel mit vielen Baudenkmalen aus.
Ein kleines Paradies ist der Burggarten rund um das Schloss. Über eine alte Drehbrücke gelangt man gen Süden in den Schlossgarten. Als grüne Eingangspforte im Westen fungiert die Schwimmende Wiese, eine im See schwimmende rechteckige Wiese mit hügeliger Rasenlandschaft, umkränzt von Seerosen.

Der Marktplatz
Ja, sie sorgt bisweilen für Empörung, die Gedenksäule für Stadtgründer Heinrich den Löwen auf dem Altstädtischen Markt. Anlässlich der 1000-Jahr-Feier Mecklenburgs vom Bildhauer Peter Lenk gestaltet, zeigt die viereinhalb Meter hohe Pyramide Episoden aus dem Leben Heinrichs. So weit, so gut. Doch neben Szenen aus der teils unbarmherzigen Herrschaft des Welfenherzogs, welcher auch Münchens Gründungsvater ist, sorgt vor allem ein Bild für Trubel: die sogenannte Gesäßparade. Nackte Hintern strecken sich dem Betrachter entgegen. Denn laut der Legende sollen die Bardowicker Bürger aus Groll dem durchreisenden Herzog statt der kalten Schulter ihr entblößtes Hinterteil gezeigt haben.

Und stadtbeherrschend – der Dom
Majestätisch überragt die Spitze des gotischen Schweriner Doms die Häuser der Altstadt. Mit 115,5 Metern Höhe ist der Turm der höchste des Landes und atemberaubend daher auch der Blick von der Aussichtsetage.
Glanzstücke der Ausstattung sind das goldblumenumrankte Triumphkreuz aus der Wismarer Marienkirche und der spätgotische Hauptaltar mit einer steinernen Schreintafel, welche Kreuztragung, Kreuzigung und Höllenfahrt Christi inszeniert .... mit einer kleinen humorvollen Nuance: Unten rechts hält sich unter dem bloßen Gesäß eines Teufels ein Männchen indigniert die Nase zu.
Unter den Glasmalereien verschiedener Epochen erstrahlt das Weihnachtsfenster (1845) im Ostwerk als das schönste und rührendste.
Auf der Empore blitzt die Orgel (1871) von Friedrich Ladegast im Glanz ihrer 5.200 Pfeifen.

Quellen: https://www.schwerin.com/, https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerin