Jahrestagung
Schwerin
11.-13.05.2018

Spaltung

ist auch keine Lösung!

Wie kann die Gestalttherapie auf die gesellschaftlichen Herausforderungen reagieren?

Innenansicht eines Verbandes

Maximum Teilnehmer: 
1000
Anzahl Teilnehmer: 
65
Datum der Session: 
Freitag, Mai 11, 2018 -
14:30 bis 16:00
Tag der Session: 
Freitag
Vortragende(r): 
DVG
Art der Session: 
Allgemeines
Beschreibung: 

- Die Deutsche Vereinigung für Gestalttherapie e.V. (DVG)
- Vorstand und Geschäftsführung
- Ethik- und Schlichtungskommission
- Ausbildungs- und Anerkennungskommission (AAK)
- Redaktion der Zeitschrift GESTALTTHERAPIE
- AG - Kinder und Jugendgestalt (KiJu's)
- AG - Klinische Theorie der Gestalttherapie
- AG - Entwicklungstheorie der Gestalttherapie
- AG - Zukunftswerkstatt Gestalt

Die Deutsche Vereinigung für Gestalttherapie e.V. (DVG)
ist ein gemeinnütziger Verein und Dachverband für GestalttherapeutInnen und Gestaltinstitut in der Bundesrepublik Deutschland

Zweck der DVG ist die Förderung einer fachkundigen psychotherapeutischen und psychosozialen Versorgung der Bevölkerung und des öffentlichen Gesundheitswesens auf den Grundlagen der Gestalttherapie, insbesondere auf den Gebieten der Psychotherapie, Prävention, Rehabilitation, Erziehung, Beratung und Supervision. Ferner vertritt die DVG die gesundheitspolitischen und beruflichen Interessen ihrer Mitglieder.
Die DVG bietet GestalttherapeutInnen aus dem breiten Spektrum gestalttherapeutischer Theorie und Praxis einen Ort zum Austausch und gemeinsamem Handeln. Als Dachverband liegt der Schwerpunkt ihrer Aufgaben auf der Verbreitung der Gestalttherapie in ihren verschiedenen Anwendungsbereichen. Außerdem unterstützt die DVG die wissenschaftliche Erforschung der Gestalttherapie sowie die Diskussion mit anderen psychotherapeutischen Verfahren.
Unser Anliegen in diesen 1 ½ Stunden ist es,
• Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich über die Aktivitäten des Verbandes zu informieren
• sie zu motivieren, sich im Verband zu engagieren.
• neuen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, die Verbandsstruktur kennenzulernen.
• Tagungsteilnehmern, die keine DVG-Mitglieder sind, die Möglichkeit zu geben, die Verbandsstruktur und die Aktivitäten der DVG kennenzulernen.
• Institutsvertretern, die erwägen, einen Mitgliedsantrag zu stellen, Informationsmöglichkeiten im direkten Gespräch anzubieten.

Vorstand und Geschäftsführung
Wir laden Sie ein, die Vereinsleitung in ihrer Arbeit und ihrem Rollenverständnis kennenzulernen.
Der Vorstand besteht aus mindestens drei ordentlichen Mitgliedern des Vereins, die durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.
Er hat - laut Satzung - insbesondere folgende Aufgaben:
a) Führung der Geschäfte des Vereins, Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben.
b) Einberufung und Leitung der regelmäßigen ordentlichen (1x pro Jahr) und gegebenenfalls außerordentlichen Mitgliederversammlungen.
c) Erstellung eines Jahresberichtes und Kassenberichtes.
d) Ausführen von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
e) Aufnahme von Mitgliedern und Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern.
Seit Anfang des Jahres haben wir eine Geschäftsführerin eingestellt, die für weite Teile der administrativen Arbeit verantwortlich ist und zur Weiterentwicklung des Verbandes beiträgt.
Wie sich die Arbeit in der Praxis darstellt? Zur Beantwortung dieser Frage stehen der Vorstand und die Geschäftsführung zur Verfügung und freuen sich über reges Interesse.

Ethik- und Schlichtungskommission
Die erste Aufgabe der Ethik- und Schlichtungskommission besteht darin, bei Konflikten zwischen PatientInnen und TherapeutInnen zu beraten, zu klären und nach Möglichkeit zu schlichten.
Weitere Aufgaben der Ethik- und Schlichtungskommission (ESK) sind laut § 12 der Satzung:
• die Beratung des Vorstandes und der Fachausschüsse, insbesondere bei Konflikten
• die Schlichtung von Streitfällen
• die Behandlung von Anfragen von Mitgliedern
• die Bearbeitung von Beschwerden
• die Befassung mit Grundsatzfragen bezüglich der Entwicklung und Zielsetzung des Vereins.
Die Ethik- und Schlichtungskommission (ESK) besteht aus 5 Personen, die für die Dauer von zwei Jahren durch die Mitgliederversammlung ernannt worden sind.

Ausbildungs- und Anerkennungskommission (AAK)
Wir laden Euch ein, sich mit den Aufgaben und den Arbeitsweisen der AAK vertraut zu machen.
Der Fachausschuss „AAK (Ausbildungs- und Anerkennungskommission)“ setzt sich aus den Institutsvertretern der Mitgliedsinstitute und bis zu 2 ordentlichen Mitgliedern - von der Mitgliederversammlung gewählt - zusammen.
Die Aufgaben der AAK sind u.a.
- die Entwicklung und Fortschreibung von Zulassungskriterien für die Aufnahme von Mitgliedern und Instituten
- die Bearbeitung von Aufnahmeanträgen auf ordentliche Mitgliedschaft, deren Antragsteller ihre Ausbildung bei einem Nicht-Mitgliedsinstitut absolviert haben.
Die AAK trifft sich in der Regel zweimal pro Jahr, um die benannten Aufgaben zu bearbeiten.

Redaktion der Zeitschrift GESTALTTHERAPIE – Forum für Gestaltperspektiven
Die GESTALTTHERAPIE wird seit 30 Jahren von der DVG als führende deutschsprachige Zeitschrift für Gestalttherapie zweimal pro Jahr herausgegeben.
Die ehrenamtliche Redaktion besteht derzeit aus fünf Mitgliedern:
- Josta Bernstädt,
- Dr. Albrecht Boeckh (verantwortlich),
- Rudolf Liedl (Österreich),
- Dr. Christiane Molkenbuhr und
- Rosemarie Wulf.
Demnächst wird noch ein Mitglied aus der Schweiz hinzukommen.
Wir bemühen uns als „Forum für Gestaltperspektiven“ zentrale Theoriediskussionen, Forschungsergebnisse und Berichte aus der gestalttherapeutischen Praxis abzubilden. Besonders gerne fördern wir auch junge, bzw. neue AutorInnen.

Arbeitsgemeinschaft - Kinder und Jugendgestalt (KiJu`s)
Der Appetit kommt beim Essen - (Francois Rebelais, 1494 - 1553)
Wir, die AG Kinder und Jugendgestalt (KiJu`s) möchten euch Interessierte einladen und neugierig machen auf unsere Arbeit im Verband. Dafür soll es auf der kommenden DVG Tagung 2018 in Schwerin ausreichend Gelegenheit geben.
Zur Zeit gibt es folgende Themenschwerpunkte in der AG:
- Erarbeitung einer Struktur für die Präsentation unserer integrativen Methodenvielfalt
- Auseinandersetzung über die spezielle politische, kulturelle und therapeutisch herausfordernde Arbeit mit jungen Geflohenen
- Wissenschaftliche Evaluation unserer Arbeit und die in den Ausbildungsinstituten
Aktive Mitglieder: Maja Plenge, Anni Baron, Kora Rogge und Hilke Ganzert

Arbeitsgemeinschaft - Klinische Theorie der Gestalttherapie
Die AG existiert seit 1995 und besteht derzeit aus 6 aktiven TeilnehmerInnen. Sie trifft sich zweimal im Jahr, jeweils für ein Wochenende, Gäste sind nach Absprache willkommen.
Ihr Zweck ist die Weiterentwicklung der Gestalttherapie in Theorie und Praxis unter klinischem Aspekt.
In ihr werden entsprechende Themen diskutiert sowie Arbeitsvorhaben und Veröffentlichungen vorgestellt, wie das 2015 erschienene Buch „Gestalttherapie“ von Albrecht Boeckh im Psychosozial-Verlag oder der 2017 erschienene Einführungsband „Gestalttherapie“ von Achim Votsmeier-Röhr und Rosemarie Wulf im Reinhardt-Verlag.

Arbeitsgemeinschaft - Entwicklungstheorie der Gestalttherapie
Ziel der AG ist die Ausarbeitung einer Entwicklungstheorie der Gestalttherapie. Wichtige entwicklungspsychologische Forschungsschwerpunkte wie z.B. Bindungstheorie scheinen empirische Belege für zentrale Grundannahmen gerade der Gestalttherapie zu liefern. Die AG soll ein offenes Forum für alle sein, die an der inneren entwicklungstheoretischen Weiterentwicklung der Gestalttherapie in diesem Themenbereich interessiert sind.
Die Treffen der AG finden gegenwärtig einmal jährlich an einem Samstag in verschiedenen Teilen Deutschlands statt.
Ansprechpartner:
Wolfgang Wirth
Luitpoldstr. 6
87724 Ottobeuren
Tel 08332-790097
praxis.wirth@t-online.de
http://www.edu.lmu.de/gsp/personen/wiss_ma/wirth/index.html

Arbeitsgemeinschaft - Zukunftswerkstatt Gestalt
Unser Motto:
Gestaltwissen für ein wirklich gutes Leben
Im 20-minütigen Rhythmus stellen wir unsere persönliche BeWEGtheit bei dieser Arbeit vor und laden ein zum Dialog.
Gemeinsam öffnen wir uns für Fragen. Wir geben Raum zur Entwicklung kreativer Impulse für NOT-wendiges, wirksames Handeln hin zu einer zukunftsfähigen Erdgesellschaft.
Wir setzen auf die Kraft kollektiver Selbstreflexion und besinnen uns auf die gesellschaftskritischen Wurzeln der Gestalt. Kreativität und künstlerisches Tun schätzen wir als transformative Kräfte.